- Offizieller Beitrag
Hallo Paxianer!
Vielen Dank für all euer Feedback zu R48! Wir möchten einige Dinge mit euch teilen:
- Seit der Veröffentlichung von R48 prüfen wir eure Meldungen und euer Feedback, identifizieren Fehler und arbeiten bereits an entsprechenden Korrekturen. Außerdem stellen wir einen kleinen Patch mit Fehlerbehebungen und möglicherweise einigen der unten genannten Verbesserungen zusammen. Unser Ziel ist es, ihn noch diese Woche auf dem PTS bereitzustellen.
- Eine Korrektur zu unseren R48 Release Notes und Patch Notes: Die neue Komfortfunktion, mit der ihr Verbrauchsgüter-Buffs erneuern könnt, sobald ihre verbleibende Dauer 30 % oder weniger beträgt, gilt ausschließlich für Nahrung und nicht für Tränke – entgegen unserer ursprünglichen Beschreibung. Das ist beabsichtigt, da die meisten Tränke eine lange Abklingzeit und eine vergleichsweise kurze Wirkungsdauer haben. Wir haben die Patch Notes und Release Notes entsprechend korrigiert.
- Zur Haltbarkeit von Stäben: Vor Kurzem haben wir die Haltbarkeit aller Stäbe auf das gleiche Niveau wie bei Zweihandwaffen angehoben. Euer Feedback seit der Veröffentlichung von R48 deutet darauf hin, dass sich dies bereits besser anfühlt als noch auf dem PTS. Wir werden die Situation und euer Feedback weiterhin beobachten.
- Wir überlegen, ein etwas kleineres „Cleared Ground“-Bauteil hinzuzufügen. Ursprünglich haben wir nur die größeren Varianten veröffentlicht, da zu viele einzelne Bauteile technische und visuelle Probleme verursachen könnten. Wir haben bereits eine kleinere Version, die wir problemlos hinzufügen könnten. Diese möchten wir jedoch zunächst gemeinsam mit euch testen, bevor wir noch kleinere Varianten in Betracht ziehen.
- Wir überprüfen derzeit die Formatierung und Farben des Chats, darunter die Farbe für Provinzen, die Formatierung der Kanal-Tags sowie Möglichkeiten, Spielernamen deutlicher hervorzuheben.
Und ja – auch bei den Pferden machen wir Fortschritte!
Da wir wissen, dass ihr gespannt darauf seid, mehr zu erfahren, können wir bereits einige Dinge mit euch teilen:
- Ihr werdet einen Sattel herstellen und Grace nutzen können, um ein an diesen Sattel gebundenes Pferd hervorzubringen. Anschließend könnt ihr ihm einen Namen geben und es reiten.
- Pferde erfüllen unterschiedliche Rollen: Reitpferde sind vielseitig, Packpferde können mehr tragen und Rennpferde sind auf Geschwindigkeit und Ausdauer spezialisiert. Außerdem unterscheiden sich ihre Eigenschaften hinsichtlich Geschwindigkeit, Ausdauer, Mut und Tragfähigkeit. Ihr könnt mehrere Pferde besitzen und jeweils das Pferd reiten, das am besten zu euren aktuellen Bedürfnissen passt.
- Reiten wird eine eigene Fertigkeit sein. Durch Galoppieren verbessert ihr eure Reitfertigkeit, schaltet bessere Sättel frei und steigert Geschwindigkeit und Mut eures Pferdes innerhalb seiner natürlichen Grenzen.
- Pferde können weder getötet werden noch dauerhaft verloren gehen. Im Kampf kann ihre Panik so weit ansteigen, dass sie ihren Reiter abwerfen und davonlaufen. Sobald die Gefahr vorüber ist, könnt ihr sie jedoch wieder zu euch rufen.
- Pferde bieten außerdem zusätzlichen Inventarplatz. Ihr Inventar bleibt euch erhalten, wenn ihr absteigt, das Pferd wegschickt, die Zone wechselt oder euch ausloggt. Ihr könnt allerdings nur dann zu einem anderen Pferd wechseln, wenn das Sattelinventar des aktuellen Pferdes leer ist.
- Pferde altern, während ihr mit ihnen unterwegs seid, ihre Leistung nimmt dabei jedoch nicht schrittweise ab. Sobald ihre Lebensspanne aufgebraucht ist, geht das Pferd in den Ruhestand: Es bleibt weiterhin euer Pferd und kann noch geritten werden, fällt jedoch auf ein grundlegendes Niveau bei Geschwindigkeit, Ausdauer und Mut zurück und kann kein Inventar mehr tragen.
- Sättel und sogar einzelne Pferde werden handelbar sein – einschließlich ihres Namens, ihrer Fellfarbe und ihres Alters.
- Und zu guter Letzt haben unsere Pferde in dieser alten Welt etwas Wichtiges gelernt: wie man schwimmt.
Ställe werden bei der ersten Veröffentlichung noch nicht enthalten sein. Die erste Version konzentriert sich auf Pferde, Sättel, Reiten, Transportkapazität, Fortschritt, Alterung, Handel und das Verhalten im Kampf.
Je näher wir der Veröffentlichung kommen, desto mehr werden wir mit euch teilen.
Und falls ihr euch fragt, wie all diese Mechaniken in die Welt von Pax Dei passen – vielleicht kann ein altes Fragment darauf eine Antwort geben …
Pax Vobiscum,
Das Mainframe-Team
ZitatAlles anzeigenWas umsorgt wird, findet den Weg nach Hause
Fragment, gefunden in den Ruinen eines Klosters des Oroael. Verfasser unbekannt.
Jahrelang hielt ich die alten Erzählungen von Arthur und seinen Rittern für nichts weiter als Geschichten. Immer wieder war darin von Pferden die Rede, die über schier unmögliche Entfernungen zu ihren Reitern zurückkehrten – durch Stürme, Schlachten und Länder, in denen längst keine Straße mehr bestand. Ich nahm an, die Dichter hätten die Wahrheit lediglich ausgeschmückt.
Ich irrte mich.
Als ich die Berichte aus Lyonesse mit älteren Fragmenten verglich, die hier aufbewahrt werden, stieß ich immer wieder auf dieselben Hinweise: Zeichen, die in Leder geritzt wurden, Gebete, die über Zaumzeug gesprochen wurden – und stets der Name Demira. Spuren derselben Riten finden sich auch in Berichten über Armozel und die Söhne des Lichts, obwohl man lange glaubte, dieses Wissen sei mit ihnen verloren gegangen.
Ein noch älteres Fragment, das aus den Jahren stammen soll, in denen Mammon, Zeb und Moloch sich gegen Demira erhoben, erzählt von einem Hirten, der mit seiner Familie floh, während das Land verwüstet wurde. Erst später bemerkte er, dass eine seiner Stuten zurückgeblieben war. Er flehte die Hirten Demiras an, ihm bei der Rückkehr zu helfen, doch die Wege waren bereits verloren, und das Tal hinter ihnen war unpassierbar geworden.
Eine der Hirtinnen bat ihn um das Zaumzeug der Stute. Eine Weile hielt sie es in ihren Händen, versah das Leder mit einem Zeichen und sagte dem Hirten, er solle den Namen des Tieres so aussprechen, wie er es am Ende eines langen Tages tun würde.
Er tat es.
Und am nächsten Morgen hatte die Stute sie gefunden.
Ich habe versucht, die Zeichen so getreu wie möglich nachzubilden. Vor drei Tagen brachte ich sie am Zaumzeug meines alten Maultiers Aster an. Gestern führte Bruder Matthias sie hinunter ins untere Tal, ließ sie dort frei und kehrte allein zum Kloster zurück. Bei Sonnenaufgang sprach ich die Worte aus dem alten Fragment und rief ihren Namen.
Noch vor dem ersten Gebet wartete Aster am Tor.
Ich verstehe noch nicht, welchem Weg sie gefolgt ist. Ich weiß nur, dass ich es erneut versuchen muss – und dass dieser Ritus, sollte es gelingen, ihn wiederzuentdecken, kein zweites Mal verloren gehen darf.
Mein ganzes Leben lang hielt ich die alten Worte „Was umsorgt wird, findet den Weg nach Hause“ für einen einfachen Rat über die Tugend der Fürsorge. Vielleicht haben diese Worte all die Zeit überdauert, weil sie niemals nur ein Rat waren.
Sie waren die Erinnerung an ein Wunder.