Pax Dei: Neue PvE-Schatztruhen, versteckte Schlüssel und umfangreiches Rechte-System vorgestellt

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    Für das MMORPG Pax Dei stehen interessante Neuerungen bevor. Der YouTuber Eltarii hat von Entwickler Mainframe exklusive Informationen und erste Screenshots zu kommenden PvE-Inhalten sowie einem umfangreichen Berechtigungssystem für Clans, Grundstücke und Gegenstände erhalten.

    Die Entwickler haben ihm ausdrücklich erlaubt, diese Informationen zu veröffentlichen. Während das neue PvE-System mehr Erkundung und Geheimnisse in die Spielwelt bringen soll, könnten die geplanten Berechtigungen das Zusammenleben, den Handel und die Zusammenarbeit zwischen Spielern grundlegend verbessern.

    Neue PvE-Schatztruhen und versteckte Schlüssel

    Eine der interessantesten Ankündigungen betrifft neue verschlossene Schatztruhen, die künftig an verschiedenen Orten der Spielwelt zu finden sein sollen.

    Eltarii zeigt einen Screenshot, auf dem sich offenbar ein Lager der Inquisition befindet. Dort ist eine verschlossene PvE-Truhe mit einem sichtbaren Schloss und Ketten zu erkennen.

    Laut einem Mainframe-Entwickler sollen Spieler Schlüssel in verschiedenen Abenteuerlagern finden können, mit denen sich diese besonderen Truhen öffnen lassen.

    Dabei ist noch nicht bekannt, ob jeder Schlüssel ausschließlich zu einer bestimmten Truhe gehört oder ob verschiedene Schlüsseltypen mehrere passende Behälter öffnen können.

    Einige dieser Truhen könnten möglicherweise auch in Dungeons auftauchen und dort bisherige Beutetruhen ersetzen.

    Unterschiedliche Truhen für verschiedene Fraktionen

    Auf einem zweiten Screenshot werden weitere verschlossene Behälter vorgestellt, die sich optisch voneinander unterscheiden.

    Neben der Inquisitionstruhe erkennt Eltarii einen Behälter, den er den Zebianern beziehungsweise den Kultisten von Zeb zuordnet. Ein weiterer erinnert ihn an die Fae oder Lost Souls.

    Die Behälter besitzen unterschiedliche Verschlüsse. Bei einem ist eine Schlüsselöffnung erkennbar, während ein anderer von Wurzeln umgeben ist und offenbar eine besondere Öffnung besitzt.

    Das deutet auf verschiedene, möglicherweise fraktionsabhängige Truhentypen hin. Ob diese tatsächlich unterschiedliche Schlüsselmechaniken verwenden, wurde noch nicht bestätigt.

    Interessant ist außerdem, dass einige dieser Behälter bereits auf älteren Bildern von Pax Dei zu sehen waren. Spieler hatten sie damals entdeckt, ohne ihre Funktion zu kennen.

    Mehr Geheimnisse und eigenständige Erkundung

    Das neue System soll die Spieler stärker dazu motivieren, die Welt selbstständig zu erkunden.

    Wer eine verschlossene Truhe entdeckt, muss möglicherweise erst den passenden Schlüssel in einem anderen Abenteuerlager finden. Umgekehrt könnte man einen Schlüssel erhalten, ohne zunächst zu wissen, wo er verwendet werden kann.

    Eltarii erinnert dabei an die ursprüngliche Vision von Pax Dei: eine Spielwelt voller Geheimnisse, in der Spieler nicht durch feste Questmarkierungen zu jeder Entdeckung geführt werden.

    Stattdessen sollen Gegenstände, Orte und Hinweise eigenständig gefunden und miteinander in Verbindung gebracht werden.

    Welche Belohnungen die Truhen enthalten, ist noch unbekannt. Eltarii vermutet, dass aufgrund des zusätzlichen Suchaufwands besonders wertvolle Gegenstände oder seltene Materialien darin liegen könnten. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht.

    Auch ein Veröffentlichungsdatum für das neue Truhensystem wurde noch nicht genannt.

    Neues Clan-System mit individuellen Rollen und Berechtigungen

    Neben den PvE-Neuerungen hat Mainframe Eltarii erste Konzeptbilder eines umfangreichen Clan- und Berechtigungssystems zur Verfügung gestellt.

    Die gezeigten Benutzeroberflächen stammen aus Figma und befinden sich noch in der Entwicklung. Es handelt sich also nicht um fertige Spielmenüs.

    Das neue System soll es ermöglichen, Clanmitgliedern unterschiedliche Titel und Rollen zuzuweisen, die jeweils eigene Berechtigungen besitzen.

    In den Konzeptbildern sind beispielsweise folgende Ränge zu sehen:

    • Alderman: Ratsherr
    • Elder: Ältester
    • Senior: Hochrangiges Mitglied
    • Villager: Dorfbewohner
    • Recruit: Rekrut

    Diese Rollen sollen bearbeitet und innerhalb einer Hierarchie angeordnet werden können.

    Dabei geht es nicht nur um die Darstellung eines Ranges, sondern um konkrete Verwaltungsrechte. Clanverantwortliche könnten festlegen, wer neue Mitglieder einladen, Beitrittsanfragen annehmen, Spieler entfernen oder Clan-Einstellungen verändern darf.

    Auch Berechtigungen für den Clan-Chat, Clan-Nachrichten, Mitgliederprotokolle und die Übertragung der Clan-Eigentümerschaft sind vorgesehen.

    Besonders interessant ist die Unterscheidung zwischen Clan-Administratoren und anderen hochrangigen Mitgliedern. Dadurch könnten Verwaltungsrechte unabhängig vom eigentlichen Clan-Rang vergeben werden.

    Sogar die Berechtigung, andere Berechtigungen zu verändern, soll separat festgelegt werden können.

    Unklar ist derzeit noch, wie viele individuelle Rollen erstellt werden dürfen. Eltarii entdeckt auf einem Konzeptbild die Anzeige „6 von 10“, kann aber nicht bestätigen, ob sich diese auf ein mögliches Rollenlimit bezieht.

    Grundstücksrechte: Zugriff für Freunde und andere Spieler

    Ein weiterer Schwerpunkt ist das geplante Berechtigungssystem für Grundstücke, das sogenannte Plot-Permission-System.

    Damit sollen Spieler künftig genauer bestimmen können, wer ihre Grundstücke, Gebäude und Gegenstände benutzen darf.

    Auf den Konzeptbildern sind unter anderem Berechtigungsgruppen wie „Trusted Friends“ (vertrauenswürdige Freunde) und „Friends of Friends“ (Freunde von Freunden) zu erkennen.

    Rechte sollen sowohl auf Grundstücksebene als auch für einzelne Gegenstände festgelegt werden können.

    Dadurch könnte beispielsweise ein Spieler ein Grundstück betreten dürfen, ohne automatisch Zugriff auf sämtliche dort befindlichen Truhen oder Einrichtungen zu erhalten.

    Besonders wichtig: Zugriffsrechte sollen auch an Spieler vergeben werden können, die nicht demselben Clan angehören.

    Das könnte die Zusammenarbeit zwischen Einzelspielern, Clans und größeren Gemeinschaften deutlich erleichtern.

    Truhen mit getrennten Einlagerungs- und Entnahmerechten

    Das neue System soll außerdem sehr detaillierte Einstellungen für Inventare ermöglichen.

    So könnten Spieler beispielsweise Gegenstände in eine Truhe einlagern dürfen, ohne etwas daraus entnehmen zu können.

    Eltarii nennt als Beispiel eine Clan-Truhe für Gold oder wertvolle Relikte.

    Normale Clanmitglieder könnten dort gefundene Materialien und Gegenstände abgeben. Nur ausgewählte Mitglieder mit entsprechenden Berechtigungen dürften diese anschließend wieder herausnehmen.

    Auf einem weiteren Konzeptbild zeigt Eltarii ein eigenes Berechtigungsfenster für eine Truhe. Dort werden verschiedene Rollen und ihre Zugriffsrechte angezeigt.

    Die Einstellungen bestehen offenbar aus einzelnen Schaltern, über die bestimmte Aktionen erlaubt oder verboten werden können.

    Auch das bloße Anzeigen der Berechtigungen soll möglich sein, ohne dass ein Spieler diese selbst verändern darf.

    Handel ohne gleichzeitige Anwesenheit

    Eltarii erklärt die Vorteile anhand eines Beispiels aus seinem eigenen Spielalltag.

    Er handelt regelmäßig mit einem Spieler namens Casa, der ihn mit Glasfläschchen versorgt.

    Da beide nicht immer gleichzeitig online sind, benutzen sie derzeit eine private Truhe auf Casas Grundstück.

    Casa legt die Glasfläschchen hinein, während Eltarii später Gold als Bezahlung hinterlegt.

    Durch das neue Berechtigungssystem könnten solche Handelsabläufe einfacher organisiert werden, weil einzelnen Spielern gezielt Zugriff auf bestimmte Truhen gegeben werden kann.

    Das wäre besonders für Händler, Handwerker und Spieler interessant, die regelmäßig miteinander handeln, aber unterschiedlichen Clans angehören.

    Öffentliche Städte und Wohnungen für Spieler ohne Grundstück

    Eine der größten Möglichkeiten sieht Eltarii in der Nutzung gemeinschaftlicher Städte.

    Er berichtet von seinem Projekt Golden City, das unter anderem Spielern ohne eigene Grundstücke einen Platz in der Spielwelt bieten soll.

    Mit dem neuen System könnten Stadtverwaltungen einzelnen Bewohnern persönliche Räume und Lagermöglichkeiten zur Verfügung stellen.

    Spieler könnten dort eigene Gegenstände aufbewahren, während andere Bewohner keinen Zugriff darauf erhalten.

    Gleichzeitig könnten bestimmte Einrichtungen öffentlich zugänglich bleiben.

    Dadurch wären beispielsweise folgende Nutzungen denkbar:

    • Private Zimmer innerhalb gemeinschaftlicher Gebäude.
    • Persönliche Truhen mit individuellen Zugriffsrechten.
    • Öffentliche Werkstätten und Crafting-Stationen.
    • Gemeinsame Lager mit getrennten Einlagerungs- und Entnahmerechten.
    • Gebäude mit öffentlichen und geschützten Bereichen.

    Für Spieler, die keine eigenen Grundstücke besitzen oder ihren Schwerpunkt nicht auf das Bauen legen möchten, könnte dies neue Möglichkeiten eröffnen.

    Eltarii erklärt, dass solche Spieler dadurch in bestehenden Städten wohnen, Gegenstände lagern und die Infrastruktur anderer Spieler nutzen könnten.

    Werkstätten und Crafting-Stationen für andere Spieler freigeben

    Ein weiterer Bestandteil der Konzeptbilder betrifft den Zugriff auf Handwerkseinrichtungen.

    Künftig könnte es möglich sein, bestimmten Spielern die Nutzung von Werkbänken oder anderen Crafting-Stationen zu erlauben, ohne dass sie dem entsprechenden Clan beitreten müssen.

    Eltarii beschreibt dazu einen Einzelspieler, der keiner Gemeinschaft angehört, aber die Werkstätten einer größeren Stadt benutzen möchte.

    Mit passenden Berechtigungen könnte dieser Spieler Zugang zu den Einrichtungen erhalten, ohne sämtliche Gebäude und Produktionsstationen selbst errichten zu müssen.

    Das könnte öffentliche Handwerksviertel, gemeinschaftliche Produktionsstätten und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen.

    Individuelle Türrechte und geschützte Gebäudebereiche

    Auch Türen sollen nach den gezeigten Konzepten eigene Berechtigungen erhalten können.

    Damit ließe sich bestimmen, welche Spieler bestimmte Türen öffnen oder schließen dürfen.

    Beispielsweise könnte ein Gebäude einen öffentlich zugänglichen Eingangsbereich besitzen, während Lagerräume oder private Zimmer nur für ausgewählte Personen erreichbar sind.

    In größeren Städten könnten dadurch unterschiedliche Zugangsbereiche entstehen, ohne dass sämtliche Besucher dieselben Rechte erhalten.

    Wie genau diese Einstellungen im fertigen Spiel funktionieren werden, steht allerdings noch nicht fest.

    Grundlage für Allianzen, Religion und Feudalsystem

    Eltarii sieht in den neuen Berechtigungen außerdem eine wichtige Grundlage für weitere geplante Spielsysteme.

    Er verweist auf frühere Diskussionen über Allianzen, ein Religionssystem und feudale Strukturen.

    Solche Systeme würden umfangreiche Möglichkeiten zur Verwaltung von Besitz, Ressourcen und Zugriffsrechten benötigen.

    Besonders bei Allianzen könnten die neuen Berechtigungen eine wichtige Rolle spielen.

    Mehrere Clans könnten gemeinsam Gebäude oder Produktionsstätten nutzen, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben.

    Ein verbündeter Clan könnte beispielsweise Zugang zu bestimmten Lagern oder Werkstätten erhalten, während andere Bereiche weiterhin geschützt bleiben.

    Dadurch müssten Spieler nicht ständig zwischen verschiedenen Clans wechseln, um gemeinsam Ressourcen oder Einrichtungen verwenden zu können.

    Was passiert mit Gegenständen, wenn ein Spieler den Clan verlässt?

    Ein weiteres Problem, das Eltarii anspricht, betrifft den Besitz von Gegenständen auf gemeinschaftlichen Grundstücken.

    Wenn ein Clanmitglied beispielsweise eine Truhe auf einem Clan-Grundstück aufstellt und später den Clan verlässt, kann diese Truhe weiterhin auf dem Grundstück stehen.

    Das kann Schwierigkeiten verursachen, insbesondere wenn die Truhe zuvor gemeinschaftlich genutzt wurde.

    Eltarii vermutet, dass das neue Berechtigungssystem Möglichkeiten bieten könnte, solche Situationen besser zu regeln.

    Denkbar wäre beispielsweise, dass bestimmte Gegenstände stärker dem Grundstückseigentümer oder der Gemeinschaft zugeordnet werden können.

    Eine konkrete Funktion zur Übertragung der Eigentümerschaft solcher Gegenstände wurde jedoch nicht bestätigt. Eltarii beschreibt dies ausdrücklich als mögliche Lösung, die er sich von dem neuen System erhofft.

    Weitere Zukunftspläne und mögliche PvE-Geheimnisse

    Zum Ende seiner Vorschau erklärt Eltarii, dass die gezeigten Informationen vermutlich nur einen kleinen Ausschnitt der zukünftigen Entwicklung von Pax Dei darstellen.

    Er spricht über mögliche weitere Neuerungen wie Tierhaltung, Allianzen und zusätzliche PvE-Gebiete.

    Besonders interessiert ihn dabei weiterhin das neue System mit versteckten Schlüsseln und verschlossenen Truhen.

    Er stellt sich vor, dass zukünftig möglicherweise besonders seltene oder sogar einzigartige Gegenstände in solchen Behältern gefunden werden könnten.

    Auch Geheimnisse, die sich nicht einfach durch Datamining aufdecken lassen, hält er für denkbar.

    Er spekuliert sogar über Truhen, die möglicherweise nur einmal pro Server geöffnet werden können oder erst nach bestimmten Ereignissen erneut verfügbar wären.

    Dabei handelt es sich allerdings ausschließlich um seine Vorstellungen. Solche Mechaniken wurden von Mainframe bislang nicht bestätigt.

    Eltarii betont, dass er nur Informationen veröffentlicht, für die er eine ausdrückliche Freigabe erhalten hat. Weitere Einzelheiten sollen voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt über die offiziellen Kanäle bekannt gegeben werden.

    Ein genauer Veröffentlichungstermin für die neuen PvE-Truhen und das umfangreiche Berechtigungssystem wurde in der Vorschau nicht genannt.


    Quelle: Eltarii – YouTube
    Behandelte Videoabschnitte: 09:28–26:03
    Informationsgrundlage: Englisches Videotranskript und die darin beschriebenen Entwicklerinformationen. Die erwähnten Screenshots wurden nicht eigenständig ausgewertet.

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